Das Tag-Manager-Glossar: Variabel bleiben und nicht vom DataLayer triggern lassen

Beitrag aus Ausgabe 78 / Juni 2019
Webanalyse
Maximilian Geisler

ist SEO-Berater und Mobile-Experte bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany.

Wer mit einem Tag-Manager arbeitet, stößt zwangsläufig auf eine große Anzahl von Fremdwörtern und Fachbegriffen. Je länger man das Tool nutzt, desto mehr werden diese Begriffe wie selbstverständlich in Sätze eingebaut. Im Folgenden werden auch Begriffe erklärt, die nicht exklusiv für den Tag-Manager-Bereich stehen, aber während der Arbeit mit dem Tool fallen können.

GTM und GA

Der seichte Einstieg führt über die Abkürzungen für Google Tag Manager (GTM) und Google Analytics (GA), die beiden meist genutzten Abkürzungen und Tools, wenn es um die Arbeit mit einem Tag-Manager geht.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Tag-Manager und Analyse-Tools. Da die Begrifflichkeiten jedoch relativ deckungsgleich sind und Google im Tag-Manager-Bereich der absolute Markführer ist, wird dieser Glossar die GTM-Begriffe behandeln.

Container

Der Tag-Manager-Container funktioniert ähnlich wie Container auf einem Frachtschiff. Er ist ein abgeschlossener Raum, in dem eine Menge Fracht, in diesem Fall Tags, untergebracht werden kann.

Für die Installation des Tag Managers auf einer Website müssen zwei Code-Schnipsel, auch „Container-Code“ genannt, in den Quellcode der Seite implementiert werden (siehe Abbildung 1).

Anstatt an verschiedenen Stellen im Quellcode der Seite viele unterschiedliche Code-Schnipsel zu platzieren, werden alle Tags über den Container auf die Website „verfrachtet“.

Tag

Das Tag ist ein Code-Schnipsel, für gewöhnlich Javascript, bekannte Beispiele sind der Tracking-Code von Google Analytics oder das Facebook-Pixel (siehe Abbildung 2).

Im Tag-Manager-Container kann ein bereits vorgefertigtes Tag ausgewählt oder über ein custom HTML Tag manuell Code eingegeben werden.

Sobald ein Tag erstellt und der Container veröffentlich wurde, kann das Tag über den Trigger aktiviert werden.

Trigger

Der Trigger bestimmt, wann ein Tag ausgelöst wird, bspw. bei einem Seitenaufruf oder Button-Klick. Das hört sich einfach an, kann aber, je nach gewünschtem Resultat und Beschaffenheit der Seite, sehr kompliziert werden.

Schon eine der simpelsten Trigger-Varianten, die auslöst, wenn eine Seite geladen wird, kann stark individualisiert werden. Es kann z. B. bestimmt werden, wann während des Ladeprozesses der Seite der Trigger auslösen soll.

Page View/Seitenaufruf

Der Page-View-Trigger löst aus, sobald der Ladevorgang der Seite beginnt. Dieser Trigger sollte verwendet werden, wenn das Tag keine Informationen von der Seite benötigt, z. B. für die Messung der Besucherzahlen.

Dom ready/Dom ist bereit

Dom ready bedeutet, dass der HTML-Teil der Seite fertig geladen wurde. Wenn ein Tag Informationen aus dem HTML-Teil benötigt, bietet es sich an, den Trigger auf Dom ready einzustellen.

Window loaded/Fenster geladen

Wenn die Seite inkl. aller Ressourcen (Bilder, Videos etc.) geladen wurde, löst der Window-loaded-Trigger aus.

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Lesen Sie den Artikel weiter in unserer suchradar Ausgabe 78 von Juni 2019 mit dem Titelthema „Das Online-Marketing-Glossar: Von Alt-Attribut bis Zielgruppe“.

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