Der Online-Marketing-Stundenplan für Suchkampagnen mit Google Ads

Beitrag aus Ausgabe 76 / Februar 2019
SEA
Stefanie Frühauf

ist Online-Marketing-Managerin bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany GmbH.

Suchkampagnen sind in der Regel das Grundgerüst eines jeden Google Ads-Kontos. Der Stundenplan für Suchkampagnen bringt Ordnung in die regelmäßigen Check-ups und zeigt, wann welche Arbeiten an den Suchkampagnen notwendig sind.

Da Suchkampagnen einen so erheblichen Anteil in Google Ads-Konten ausmachen und ihnen zudem ein relativ hoher Arbeitsaufwand vorangeht (Keywordrecherche, Verfassen von Anzeigentexten), sollte ihre Performance regelmäßig überprüft werden. Die verschiedenen Aufgaben, die ein Account-Manager mit Suchkampagnen hat, lassen sich am besten in täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise und jährlich unterteilen.

Erster Schritt: Ziele definieren

Bevor der Account-Manager allerdings seine To-dos nach und nach abhaken kann, ist es essenziell, gewisse Ziele im Vorfeld zu definieren. Denn ohne ein konkretes Ziel lassen sich die Kampagnen nicht zweckgemäß aussteuern. Dies kann bspw. eine festgelegte Kosten-Umsatz-Relation sein. Steht diese fest, kann darauf hingearbeitet werden.

Dinge, die in diesem Stundenplan fehlen, da sie zum Start einer Suchkampagne einmalig richtig eingestellt werden müssen:

  • Einstellungen bzgl. Sprache, Standort usw.
  • Kampagnen-Set-up
  • Auszuschließende Keywords

Die To-dos bei Suchkampagnen

Je nach Größe und Budget des Kontos können die nachfolgend empfohlenen To-dos natürlich angepasst werden. Ein Arzt mit einem monatlichen Werbebudget von 300 Euro sollte dabei nicht so umfangreiche Kontoanalysen durchführen wie ein großer Onlineshop mit monatlichen Google Ads-Kosten in Höhe von 30 000 Euro. An dieser Stelle muss jeder Werbetreibende für sich entscheiden, wie weit die Analyse gehen soll. Die Basics sind jedoch jedem zu empfehlen, um keine unnötigen Kosten zu verursachen.

Täglich

Kontocheck: Damit keine Ausreißer entgehen, sollte man täglich kurz ins Konto schauen. Die Glocke oben rechts in der Oberfläche benachrichtigt zudem, falls Fehler vorliegen oder Anzeigen aufgrund einer abgelehnten Transaktion nicht geschaltet werden. Dort wird ebenfalls über abgelehnte Anzeigen informiert (sollte dies nicht per E-Mail-Benachrichtigung voreingestellt sein). Ein kurzer Blick auf das Budget gibt darüber hinaus Sicherheit, dass hier noch alles im Rahmen ist. à Basic

Wöchentlich

Bidding: Zu Beginn der Woche sollten die Gebote geregelt werden, damit im Laufe der Woche genügend Zeit bleibt, um bei Auffälligkeiten entgegensteuern zu können. Generell ist es aber nicht empfehlenswert, zu häufig an den Geboten zu schrauben, da sie Zeit brauchen, um sich einzupendeln. Zudem sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass in den meisten Fällen auch die Conversions erst einige Tage später im Konto sichtbar sind. Folglich sollte man bei einer schlechteren Kosten-Umsatz-Relation der letzten Tage nicht direkt in Panik verfallen, sondern stets einen größeren Zeitraum (bspw. die letzten 30 Tage) betrachten. à Basic

Budget prüfen: Es ist wichtig, stets die bisherigen Ausgaben vor Augen zu haben, damit man am Ende des Monats keine bösen Überraschungen erlebt. à Basic

URLs prüfen: Sind die Landingpages der Anzeigen noch aktuell? Das Link-Checker-Skript schafft hier Abhilfe und kann im Google Ads-Account unter Tools à Bulk-Aktionen à Skripts einmalig hinterlegt und mit einem beliebigen Zyklus eingestellt werden (Empfehlung: einmal pro Woche). Bei Fehlern wird eine Mail geschickt, sodass die entsprechenden URLs bearbeitet werden können. Das Skript gibt es hier: https://developers.google.com/google-ads/scripts/docs/solutions/link-checker à Basic

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Lesen Sie den Artikel weiter in unserer suchradar Ausgabe 76 von Februar 2019 mit dem Titelthema „Der Online-Marketing-Stundenplan: Strukturiert durch das Jahr“.

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