Die Mischung macht‘s: SEO und SEA effektiv kombinieren

Beitrag aus Ausgabe 69 / Dezember 2017
SEO
Maximilian Geisler

ist SEO-Berater und Mobile-Experte bei der SEO-/SEA-Agentur Bloofusion Germany.

Das Konzept SEO vs. SEA ist und war nie zeitgemäß. Die beiden Herangehensweisen schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil, sie können voneinander profitieren. Wer diese Synergien gekonnt nutzt, optimiert Seiten schneller und effektiver.

Keywordrecherche

Daten aus dem SEA-Bereich können die Ergebnisse der Keywordrecherche validieren und mit konkreten Daten, direkt von den Nutzern der Website, unterfüttern. Mit diesen realen Werten lässt sich eine Strategie für die sehr gut bzw. sehr schlecht funktionierenden Keywords der Seite erstellen.

Besonders interessant für E-Commerce-Seiten ist die Frage, welche Keywords zu Conversions führen und welche eher als Informationsquelle genutzt werden. Gerade für Seitenbetreiber, die schon länger AdWords-Kampagnen schalten und nun auch die SEO-Optimierung in Angriff nehmen, lohnt sich ein Blick auf diese AdWords-Daten.

Analyse

Generell gilt, wer Google Analytics nutzt und Adwords-Anzeigen schaltet, der sollte die Konten unbedingt miteinander verbinden. So lassen sich nicht nur genauere Analysen erstellen, über Google-Analytics-Segmentierung können auch wesentlich exaktere Remarketing-Kampagnen erstellt werden.


SEO-Maßnahmen sind meistens mittel- bis langfristig angelegt und der Erfolg lässt sich erst nach einiger Zeit feststellen. In AdWords-Kampagnen zeichnen sich wesentlich schneller Tendenzen und Ergebnisse ab. Wenn keine oder nur sehr wenig Daten vorliegen, können durch AdWords-Kampagnen schneller Resultate erzielt werden, die für die weitere SEO-Recherche und die Analyse wertvolle Messwerte liefern.

Synergien nutzen

Eine interessante Option, relevante Quellen für eine Verlinkung zu finden, bieten Display-Kampagnen. Verlinkungen von Seiten, die eine hohe Klick- und/oder Conversionrate aufweisen, könnten wertvoll sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Seiten von vielen Nutzern mit einem Interesse an unseren Produkten oder Inhalten besucht werden.

Wie schon im Analyse-Teil erwähnt, brauchen SEO-Konzepte oft eine längere Anlaufzeit. AdWords-Kampagnen können daher als Kickstarter für den langsam in Tritt kommenden SEO-Content dienen. Umgekehrt sollten starke Landingpages für Adwords-Kampagnen auch SEO-optimiert werden. Die gut frequentierten Seiten haben so eine Chance, in den organischen Suchergebnissen oben zu landen.

Absprachen zwischen SEO und SEA sind wichtig und ersparen unnötige Ausgaben. So lässt sich z. B. vermeiden, dass der SEO Inhalte für ein starkes, aber nicht lukratives Keyword erstellt.

Auch eine weitere Kerndisziplin der Suchmaschinen-Optimierung kann von dem Zusammenspiel mit AdWords profitieren: Es geht um die Wahl der idealen Meta-Beschreibung. Verschiedene Versionen der Meta-Beschreibung können als Anzeigentexte für eine Seite ausgespielt werden. So lässt sich durch die Analyse der Clickrate die beste Beschreibung herausfiltern. Wie sehr sich gute Anzeigentexte und Meta-Beschreibungen ähneln, sieht man bei einem Blick in die Google-Anleitung für Anzeigentexte.


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Lesen Sie den Artikel weiter in unserer suchradar Ausgabe 69 von Dezember 2017 mit dem Titelthema „SEO + SEA: gemeinsam besser“.

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