Linkaufbau-Strategien: Links für B2B-Mittelständler, Shops, lokale Händler und Blogs

Beitrag aus Ausgabe 61 / August 2016
SEO
Martin Gonev

ist seit 2008 als Online-Marketing- und SEO-Freelancer für namhafte und internationale Kunden sowie mit eigenen Projekten im Internet tätig. Des Weiteren betreibt er seit 2014 die Agentur Web Complex, deren Fokus auf Webdesign, Website-Leasing und dem Aufbau von themenspezifischen Internetplattformen liegt.

Die Theorie eines perfekten Links ist klar – aber wo sollen die Links denn nun herkommen? Für wichtige Website-Typen zeigt dieser Artikel etablierte Strategien auf, um gezielt Verlinkungen aufzubauen.

Kaum ein SEO-Thema wird so kontrovers diskutiert wie der Linkaufbau. Durch die zahlreichen Algorithmus-Updates und die Zunahme an Rankingfaktoren in den letzten Jahren hat sich die Gewichtung verlagert. Aber eines gilt nach wie vor: Wenn eine Website zu hart umkämpften und trafficstarken Keywords auf den vorderen Plätzen in Suchmaschinen ranken soll, braucht sie in der Regel qualitativ hochwertige und themenrelevante Backlinks. Doch welche Ansätze und Strategien gibt es für den Linkaufbau für die verschiedenen Website-Typen?

Im Folgenden werden die effektivsten Strategieansätze für vier unterschiedliche Website-Typen vorgestellt.

Linkaufbau-Strategien für B2B-Mittelständler

1. Trends aufgreifen

Trends sind besonders spannend und finden meist großen Anklang bei der anvisierten Zielgruppe. Vor allem B2B-Mittelständler in technisch getriebenen Branchen können sehr davon profitieren, wenn sie Trends aufgreifen, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und für Kontroversen sorgen. Die grafische Aufbereitung kann den Inhalt aufwerten und die Resonanz steigern. Besonders beliebt sind Trends für das bevorstehende Jahr, die häufig auch von Journalisten thematisiert und verlinkt werden.

Themen-Tipp:

Ein noch recht unbekanntes Thema mit großem Aufklärungsbedarf ist die „Industrialisierung 4.0“. Die sogenannte vierte industrielle Revolution steht für die Digitalisierung der industriellen Produktion durch die Informationstechnik. B2B-Unternehmen, die in diesem Bereich bereits tätig sind, können sich durch beratende Inhalte als Experten und Trendsetter positionieren und dadurch wertvolle Presselinks generieren.

Im zweiten und entscheidenden Schritt müssen die Inhalte zur Zielgruppe gelangen, damit sie geteilt und verlinkt werden können. Für das „Seeding“ eignen sich Bloggerinnen und Blogger, Meinungsführer, Journalisten und Webmaster in Universitäten. Hier gilt es also, etwas Fleißarbeit zu leisten und die entsprechenden Websites und Ansprechpartner zu recherchieren und individuell zu kontaktieren, um auf den eigenen Inhalt aufmerksam zu machen.

2. Erwähnungen regelmäßig beobachten

Für Mittelständler und B2B-Anbieter, die in der Presse aktiv sind, ist es oft leichter, an Backlinks zu kommen, als für kleine Firmen. Journalisten, die über Unternehmen schreiben, verlinken aber nicht immer direkt auch deren Websites. Deshalb sollte man sie kontaktieren und nach einem Verweis fragen. Aber nicht nur die eigenen Erwähnungen sind von Interesse – auch dort, wo direkte Wettbewerber erwähnt werden, besteht potenziell die Möglichkeit, einen Link zu erhalten.

Mit den folgenden zwei Tools lassen sich aktuelle Erwähnungen im Netz beobachten:

Tipp: Wenn man den Autor eines Beitrags in den ersten Stunden oder Tagen kontaktiert, nachdem der Artikel verfasst wurde, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Verlinkung enorm an.
 
3. Bei Kunden, Lieferanten und Partnern anklopfen
 

Die meisten Kunden, Partner und Lieferanten im B2B-Bereich werden mittlerweile über eine eigene Website verfügen. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten an, thematisch passende Links zu erhalten. Wenn eine regelmäßige Zusammenarbeit besteht, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass eine Verlinkungsanfrage zum Erfolg führt. Sehr gut eignen sich dafür Partnerschaftslabels, Badges oder Icons, die man vorbereiten kann.

4. Hochwertige B2B-Branchenverzeichnisse nutzen

Eine recht simple Methode, um an Links und Erwähnungen zu kommen, sind B2B-Branchenverzeichnisse, in denen man meist kostenfrei einen Eintrag erhalten kann. Einige gute Verzeichnisse sind z. B. wlw.de, Lieferanten.de, Exportpages.de, Europages.de, Industrystock.com und weitere. Diese gehören zwar nicht zu den stärksten Backlinks für SEO, machen sich jedoch immer gut im Linkprofil und können oft auch für zusätzlichen relevanten Traffic sorgen.

Linkaufbau-Strategien für Onlineshops

Onlineshops, die nur aus „Standard“-Produktbeschreibungen und einfachen Kategorietexten bestehen, sind nicht gerade der stärkste Linkmagnet. Wer verlinkt schon freiwillig darauf, wenn die Produkte austauschbar sind und auch noch in vielen weiteren Shops angeboten werden?

Es gibt aber auch für Shops zahlreiche Möglichkeiten, ohne den klassischen Linkkauf strategischen Linkaufbau zu betreiben.

1. Themenwelten und Ratgeber erstellen

Viele Shops haben mittlerweile einen eigenen Blog, auf dem sie mehr oder weniger gute Inhalte zur Verfügung stellen. Ein weiteres Content-Format, das nachhaltig für Backlinks sorgen kann, sind Themenwelten und Ratgeber, die einige große Shops bereits sehr ansprechend präsentieren. Hier lassen sich nicht nur Tipps zu Produkten vorstellen, sondern auch besondere Probleme ansprechen, die unter anderem mit den eigenen Produkten gelöst werden können.

So bietet beispielsweise Hornbach unter http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/projekte.html (siehe Abbildung 1) zahlreiche umfangreiche Ratgeber zu verschiedenen Themen, die zu vielen Keywords sehr gut ranken.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Nützliche Inhalte werden von Besuchern und Magazinen gerne geteilt und sorgen so für natürliche Backlinks und mehr Traffic. Außerdem verbessern sich das Userengagement und die Nutzersignale, die laut vieler SEO-Experten inzwischen direkten Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen haben.

Damit Ratgeber und Themenwelten die Kampagnenziele erreichen können, müssen diese tiefgreifend aufbereitet sein, fachlich überzeugen und vordefinierte Zielgruppen ansprechen. Themen lassen sich z. B. mit Keyword-Tools wie HyperSuggest.com ausfindig machen.

Welche Formate hierbei wichtig und zielführend sind, wurde in der letzten Ausgabe („Content Marketing (nicht nur) für Onlineshops“) des Suchradars erläutert.

Auch hier ist das gezielte Seeding entscheidend für den Erfolg dieser Linkaufbau-Strategie. Es lassen sich aber auch direkt Links in Foren oder Frage-Antwort-Portalen platzieren, wenn diese für die Community von Interesse sind und einen bestehenden Thread sinnvoll ergänzen.

Ein weiteres schönes Beispiel für Themenwelten bietet der Onlineshop von Bonprix unter http://www.bonprix.de/kategorie/fashion-news/ (siehe Abbildung 2).

Bonus-Tipps:

Bevor Beiträge in der organischen Suche ranken und von selbst Links anziehen, können diese in einer kleinen AdWords-Kampagne recht günstig beworben werden, da in der Regel nur wenige Wettbewerber Anzeigen zu informationsbezogenen Keywords schalten.

Nutzer, die so über verschiedene Themen zu dem Shop gelangen, können in Remarketing-Listen gespeichert und nachträglich mit passenden Produkten beworben werden. Im Beispiel von Hornbach könnte man z. B. alle Nutzer, die sich für „selbst bauen“, „montieren“ usw. interessieren, in einer Remarketing-Liste mit dem Titel „Bastler“ sammeln und mit passenden Werkzeugen bewerben.

2. Produktproben an Blogger versenden

Die zweite Möglichkeit, Backlinks zu generieren, besteht darin, Produkte an thematisch relevante Blogger zu versenden und nach einem Review zu fragen. Vor allem Produktneuheiten und Nischenprodukte eignen sich hierfür besonders gut und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Blogger Interesse an der Aktion zeigen und mitmachen. Der Publisher erhält kostenlose Produkte und neue attraktive Inhalte für seine Leser und der Advertiser im Gegenzug einen Link.

Damit diese Technik auch den Google-Richtlinien und dem Wettbewerbsrecht entspricht, sollten Beiträge mit Produktreviews als „Werbung“ gekennzeichnet und Links zum Shop mit dem „nofollow“-Attribut versehen werden.

3. Kostenlose Fotos anbieten

Vor allem für Shops, die visuell ansprechende Produkte verkaufen, bietet es sich an, schöne Fotos zusammenzustellen und auf kostenfreien Bilderbörsen wie Pixabay.com oder Pixelio.de hochzuladen. Damit die Bilder einfacher von Suchenden gefunden werden können, sollten sie zudem möglichst umfangreich und treffend getaggt werden. Nun heißt es, einige Wochen bzw. Monate abzuwarten und durch die Bilderrückwärtssuche bei Google Websites ausfindig zu machen, die die Bilder integriert haben. Mit einem freundlichen Anschreiben lassen sich auf diese Weise auch schöne und themenrelevante Links generieren.

Tipp: Neben kostenlosen Fotos können auch kostenfreie Produkte für viele Backlinks und Erwähnungen sorgen. Eis.de – einer der größten Erotikshops – bietet regelmäßig kostenfreie Produkte an, was in Foren und Frage-Antwort-Portalen immer wieder für „heiße“ Diskussionen sorgt, ob denn die Produkte tatsächlich kostenfrei sind oder dies nur eine Masche sei. Natürlich ist es nicht jedem Shopbetreiber möglich, sein Sortiment zu verschenken. Es kann sich aber durchaus lohnen, diese Methode einige Wochen lang auszutesten.

Linkaufbau-Strategien für lokale Händler

Wie Onlineshops haben es auch lokale Händler oft besonders schwer, hochwertige Backlinks zu bekommen. Das liegt vor allem daran, dass auf ihren Websites in der Regel keine besonderen Inhalte zu finden sind. Meist werden dort nur der Laden und die eigenen Produkte und Dienstleistungen vorgestellt.

Wenn dies nicht gerade ganz spezielle Produkte oder Services sind, wird kaum jemand von selbst darauf verlinken. Also muss man von Hand nachhelfen. Das geht besonders gut, wenn man z. B. problemlösende Inhalte für seine Zielgruppe erstellt.

1.Lokale Medien nutzen

Eine schöne Methode, um an starke Backlinks zu kommen, führt aus dem Netz direkt hinein in die Medienlandschaft. Es geht darum, von lokalen Zeitungen und Magazinen Backlinks zu erhalten. Häufig gibt es in jedem Umkreis mehrere davon, die sich als potenzielle Linkquellen eignen.

Vor allem dort, wo der Wettbewerb um Nachrichten recht überschaubar ist, lässt sich mit ein wenig Kreativität etwas finden, worüber es sich zu berichten lohnt.

Regionale Zeitungen sind stets daran interessiert, News aus der lokalen Wirtschaft zu verbreiten, wenn diese einen besonderen Nachrichtenwert haben.

Der Vorteil an diesen Backlinks ist, dass sie meist auch angeklickt werden und relevante Nutzer auf die Website bringen, die auch zu Kunden werden können. Es kann auch vorkommen, dass die Nachrichten an mehrere andere Zeitungen verkauft werden und somit für zusätzliche Links sorgen.

Tipp: Sehr oft haben lokale Medien und regionale Zeitungen auch ein eigenes Branchenbuch, in dem man sich eintragen lassen kann, um einen zusätzlichen Backlink oder zumindest eine Erwähnung zu erhalten.

2. Spenden

Spenden sind eine tolle Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement zu zeigen und Backlinks zu erhalten. Meist werden Unterstützer namentlich genannt, und wenn man freundlich nachfragt, ist oft auch eine Verlinkung möglich. Damit der Link einen höheren SEO-Wert erhält, sollte man thematisch sinnvoll spenden. Für lokale Spielzeughändler bieten sich Kindergärten und Schulen an, Händler für Tierprodukte könnten beispielweise Tierschutzvereine unterstützen, Anwälte und Steuerberater könnten örtliche Hochschulen und relevante Studiengänge mit Zugaben fördern.

Auch direkt über die Suche lassen sich geeignete Projekte und Spendenmöglichkeiten finden, indem man nach dem eigenen „Thema“ + „Spende“, „Unterstützer“, „Förderer“ oder Ähnlichem sucht.

Tipp: Bei recht unbekannten Seiten und Organisationen sollte man vorab die gesamte Website und das Linkprofil genau prüfen, bevor man eine Spendenaktion startet.

3. Redaktionell gepflegte Branchenverzeichnisse und Empfehlungsportale nutzen

Branchenverzeichnisse haben genau wie Webkataloge nicht mehr den besten Ruf in der SEO-Szene, vor allem weil es mittlerweile viele „Linkschleudern“ gibt, die nichts mehr nutzen oder gar schaden können. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie komplett abschreiben sollte. Nach wie vor gibt es viele gute Branchenverzeichnisse wie Yellowmap.de und Goyellow.de sowie Empfehlungsportale wie Yelp.de und Golocal.de.

Vor allem themenspezifische Verzeichnisse sind besonders gut geeignet, um das Linkprofil aufzuwerten und eine zusätzliche Trafficquelle zu erschließen. Diese lassen sich ebenfalls recht einfach mit der Standardsuche nach „Thema“ + „Branchenbuch“/„Branchenverzeichnis“ ausfindig machen.

Tipp: Lokale Händler, die bereits einen Google My Business-Eintrag haben, sollten die Möglichkeit nutzen, für diesen ebenfalls Backlinks zu generieren, und die entsprechenden Felder in Branchenverzeichnissen ausfüllen, falls solche wie bei Yelp.de und Golocal.de angeboten werden.

Linkaufbau-Strategien für Blogs

Von den hier vorgestellten Website-Typen ist es für reine Blogs am einfachsten, hochwertige Backlinks anzuziehen – vorausgesetzt, sie bieten attraktive und einzigartige Inhalte an. Aber auch hier kommen die Links selten von alleine, vor allem wenn es sich um recht frische Blogs mit kleiner Reichweite handelt.

Nachhelfen lässt sich mit folgenden Methoden:

1. Mit Bloggern vernetzen

In vielen Nischen gibt es mittlerweile zahlreiche Blogs, die sich mit gleichen oder ähnlichen Themen beschäftigen. Da ist es naheliegend, dass man durch eine Vernetzung mit thematisch ähnlichen Blogs für beide Seiten Vorteile erzielt.

Neben der Suche in Suchmaschinen lassen sich potenzielle Blogkooperationen auch durch Facebook-Gruppen ausfindig machen:

Tipp: Vor allem, wenn man an größere Blogger herantritt, sollte man zuvor den einen oder anderen Kommentar hinterlassen und auf sich aufmerksam machen. So kommt auch nicht der Verdacht auf, dass man nur wegen einem Gastartikel anfragt und einen Link abstauben möchte.
 
2. Linklisten und Ressourcenseiten finden

Durch Suchen wie „intitle:Keyword inurl:links / linktipps / ressourcen“ lassen sich Linklisten finden, die weiterführende Verweise zum eigenen Thema anbieten. Für hochwertige Blogs mit tollen Inhalten sollte es nicht besonders schwierig sein, hier und dort einen Link zu erhalten. Website-Betreiber freuen sich in der Regel, wenn sie ihren Besuchern weitere nützliche Quellen zur Verfügung stellen können.

3. Hochwertige Blog- und RSS-Verzeichnisse nutzen

Eine recht simple Möglichkeit, um an Backlinks zu kommen, sind Blog- und RSS-Verzeichnisse wie blogwolke.de, topblogs.de oder rss-verzeichnis.de, um nur einige zu nennen. Dort lassen sich relativ schnell einige Links, oft auch Deeplinks, zu interessanten Beiträgen unterbringen.

Vor der Eintragung sollte man kurz die SEO-Sichtbarkeit mit einem Tool wie Sistrix, Searchmetrics oder auch Xovi untersuchen und überprüfen, ob sich eine Eintragung lohnen kann. Wenn das Verzeichnis nur eine sehr geringe Sichtbarkeit hat, sollte man sich die Mühe lieber sparen.

Zu beachten:

Man sollte auch bedenken, dass bei den meisten Blogverzeichnissen ein Gegenlink gewünscht oder sogar Pflicht ist. Deshalb sollte man sich hier nur in einigen wirklich guten Verzeichnissen eintragen.

4. Proaktiv Reviews anbieten

Ähnlich wie Onlineshop-Betreiber Bloggern Produkte zusenden und um Reviews bitten, können Blogger proaktiv Reviews anbieten. Besonders gut geeignet sind Softwareanbieter, die kürzlich ein neues Produkt veröffentlicht haben.

Wenn man beispielweise einen Blog über Finanzen betreibt, eignen sich Rechnungssoftware-Anbieter besonders gut für einen Review und einen hochwertigen, thematisch relevanten Link.

Diese Methode funktioniert in der Regel erst, wenn man eine gewisse Größe und Reichweite aufgebaut hat, da die Anbieter eher bekannte Blogs auf ihren Websites präsentieren möchten, die bereits ein gewisses Vertrauen vermitteln.

Allgemeine Linkaufbau-Tipps:

Worauf sollte beim Linkaufbau geachtet werden?

Beim Backlink-Aufbau sind qualitative und quantitative Aspekte zu berücksichtigen. Durch diverse Suchmaschinen-Algorithmus-Updates in den letzten Jahren haben die qualitativen Aspekte deutlich an Gewicht zugenommen. Faktoren wie Themenrelevanz, Linkplatzierung, Ankertext, Linktitel sowie nicht zuletzt der Traffic, der über einen Backlink kommt, und die organische Sichtbarkeit der verlinkenden Website werden für die Bewertung der Qualität eines Links durch Suchmaschinen berücksichtigt. Diese Aspekte sollten deshalb bei jeder Linkaufbau-Strategie beachtet werden, um eine Entscheidung darüber zu treffen, ob der benötigte Zeitaufwand im Verhältnis zu einem möglichen Erfolg steht.

Selbst häufiger verlinken

Das Leben und das Internet sind keine Einbahnstraßen und bestehen aus Geben und Nehmen. Wer selbst häufig verlinkt, kommt in der Regel einfacher an Links als jemand, der nur selten auf anderen Websites verlinkt. Deshalb sollte man öfter auf themenrelevante und weiterführende Artikel verlinken und nicht in jedem Link das „nofollow“-Attribut oder einen „redirect“ einsetzen. Thematisch passende ausgehende Links werden auch von Suchmaschinen durchaus gern gesehen und schaden nicht der eigenen Sichtbarkeit, wie oft angenommen wird.

Kostenlose Tools und Downloads

Das Zurverfügungstellen von kostenfreien Tools und Downloads, die ein Zielgruppenproblem lösen, funktioniert eigentlich so gut wie immer. Auch eBooks, Whitepapers, Widgets, Toolbars, Icon-Sets, Checklisten, Themes, Plug-ins usw. eignen sich gut als Backlink-Magnete.

Spannend? Jetzt Artikel zu Ende lesen!

Lesen Sie den Artikel weiter in unserer suchradar Ausgabe 61 von August 2016 mit dem Titelthema „Nachhaltig starke Verlinkungen aufbauen“.

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