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Ausgabe 27 > Videos
für Unternehmen - Inspiration für bewegte Bilder
Videos für Unternehmen:
Inspiration für bewegte Bilder
Wenn sich Unternehmen nach langem Ringen dafür entscheiden,
mit Videos im Internet zu arbeiten, fehlt oft nur noch ein
Konzept, was denn mit den Clips gezeigt werden soll. Wir geben
etwas Inspiration und zeigen auch, welche Art von Videos sich
auf welcher Plattform eignet. Von Maik Bruns.
Vorweg die Basics: Videos so erstellen, dass sie sehenswert
sind!
Wer sich Videos schon einmal im Internet Videos angeschaut
hat, den hat vermutlich nicht erst einmal irgendetwas daran
gestört. Ganz gleich, ob es die verpixelte Bildqualität
war, der laut rauschende oder zu leise Ton, bei dem kaum ein
Wort verstanden wurde oder die Fahrstuhlmusik im Hintergrund,
die deutlich unterhalb der Banalitätsgrenze lag. Daher:
Es ist eminent wichtig, dass das Video technisch in Ordnung
ist. Denn ansonsten zeigt es vielleicht guten Inhalt, aber
das Publikum ist durch technische Unzulänglichkeiten
genervt. Im schlimmsten Fall bringt das statt positiver Stimmen
eher negative. Daher: Besser, man investiert zunächst
in ein externes Mikrofon als sich auf das interne in einer
beliebigen Kamera zu verlassen.
Aber auch technisch perfekte Videos können unter Umständen
nicht gut ankommen, etwa wenn zu viele Special Effects für
die Überblender verwendet und damit übertrieben
wirken. Möglicherweise ist aber auch der Inhalt selbst
das Problem gewesen: Minutenlang passiert nichts, dass dem
Zuschauer hilft zu verstehen, was der Urheber mit dem Film
bezweckt hat. Daher sollte der Film auch schnell zur Sache
kommen, keine minutenlangen Intros, keine 10-minütigen
Monologe bieten - denn die erzeugen meist in hohem Maße
Langeweile. Die bewegten Bilder sollten also immer so kurz
wie möglich und so ausführlich wie nötig sein.
Weiterhin: Es sollte vom Unternehmer immer kritisch das eigene
Vorhaben hinterfragt fragen. Er muss sich darüber hinaus
in die Zielgruppe hineinversetzen und deren Bedürfnisse
treffen. Eventuell sollte sogar jemand, der zur Zielgruppe
gehört, gefragt werden, was er oder sie gerne in einem
Video sehen würde oder - wenn der Clip bereits gedreht
wurde - fragen, wie das Video ankommt. Wenn sich ein Konzept
dann bewährt hat und man ein Gefühl für die
Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe bekommen hat, kann ggf.
wieder etwas "freier" gearbeitet werden.
Ganz wichtig: Ein Video sollte in jedem Fall "gebrandet"
werden, also dezent, aber sichtbar den Unternehmensnamen oder
die Website-Adresse im Bild zeigen. So ist gewährleistet,
dass der Unternehmensname auch dann zu sehen ist, wenn beispielsweise
das Video mithilfe von eingebetteten Playern auf anderen als
den im Anschluss vorgestellten Plattformen zu sehen ist.
Aller Anfang ist schwer: die Auswahl der Plattform
Bevor überhaupt ein Video für ein Unternehmen wie
etwa einen Online-Shop gedreht oder geschnitten werden soll,
muss sich ein Unternehmer im Klaren darüber sein, dass
es verschiedene Plattformen gibt, auf denen später die
Veröffentlichung erfolgen kann. Jede Plattform spricht
dabei teilweise unterschiedliches Publikum an und kann dementsprechend
auch einmal die falsche sein. Die
Plattformen werden hier in aller Kürze vorgestellt.
YouTube
YouTube ist sicherlich die populärste Videoplattform
und soll hier stellvertretend für alle anderen mit demselben
Schwerpunkt stehen. YouTube ist allerdings das "Must
have" unter den externen Sites und nahezu unumgänglich
für die Veröffentlichung. Für ein Unternehmen
oder eine Kampagne sollte zunächst ein eigener Channel
angelegt, in dem die Videos dann abgelegt werden - unabhängig
davon, auf welchen anderen Plattformen außerdem noch
veröffentlicht werden soll. Denn YouTube stellt nicht
nur kostenlos Bandbreite zur Verfügung, sondern zieht
darüber hinaus auch sehr viele Menschen an, stellt einen
Player und die Möglichkeit bereit, Videos auf anderen
Seiten einzubetten, bietet in einem Channel Gestaltungs- und
Branding-Möglichkeiten sowie auch eine Bewertungsfunktionalität
uvm.
Aber auch bei YouTube gibt es Einschränkungen, z. B.
bei der Länge der Videos. Diese liegt bei (Stand 12/2010)
zurzeit 15 Minuten. Dementsprechend kann man YouTube je nach
Bedarf und Länge der Videos auch "nur" als
Teaser-Kanal nutzen und mit kleinen Ausschnitten Werbung für
die auf anderen Plattformen abgelegten Clips machen.
Unternehmens-Website
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Abbildung 1: Ein tolles Unternehmensvideo: Die Zanox-Startseite
begrüßt mit einem peppigen Film.
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Im Idealfall besteht die Möglichkeit, die Videos auch
auf der Unternehmenswebsite unterzubringen. Denn letztlich
geht es in den Filmen ja um Dinge, die das Unternehmen betreffen.
Was liegt also näher? Dort lässt sich eine Rubrik/Sektion
speziell für Videos schaffen. Alternativ lassen sich
Filme natürlich auch zu bestehenden Seiten hinzufügen
(zum Beispiel ein Produktvideo zur Produktseite). Auch auf
der Startseite machen sich manche Videos gut (siehe Zanox
auf Abb. 1, http://www.zanox.com/de/).
Vergessen Sie nicht, die Videos auch zum Download anzubieten
bzw. sie via Video-Sitemap (über die Google Webmaster
Tools) auch Google bekannt zu machen. Näheres hierzu
findet sich u. a. in suchradar 26.
Es sollte auch nicht vergessen werden, die Website mit einer
Suchfunktion für Videos auszurüsten, wenn diese
tief auf der Seite versteckt werden. Nachteil an einer Bereitstellung
auf der eigenen Website ist natürlich, dass Speicherplatz
und Bandbreite bereitgestellt werden müssen - und dementsprechend
sind dafür auch Kosten zu tragen. Dafür besteht
in der Gestaltung absolute Freiheit.
Facebook-Fanpage
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Abbildung 2: Wenn ein Video den Besuchern bei Facebook
gefällt, lässt sich das recht leicht an den
Feedbacks ablesen.
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Sollte ein Unternehmen darüber hinaus bereits im Besitz
einer Facebook-Fanpage sein, können auch hier Videos
entweder hochgeladen oder bereits auf anderen Plattformen
vorhandene Videos "geteilt" und mit einem Erläuterungstext
verlinkt werden. Weiterhin besteht hier auch die Möglichkeit
- sofern in einem Clip jemand vorkommt, der auf der Facebook-Homepage
bekannt ist - dort auch Personen zu markieren. Das sorgt für
bessere Vernetzung und Bekanntheit. Videos bei Facebook zu
promoten hat den Vorteil, dass Reaktionen vom Publikum direkt
mittels "Gefällt mir"-Button oder Kommentaren
eingefangen werden können und sie sich dadurch auch schnell
verbreiten können (siehe Fanpage von Jungstil in Abbildung
2).
Übrigens: Auf einer Facebook-Fanpage darf man sich auch
trauen, auf gut gemachte oder hilfreiche Videos von anderen
Unternehmen hinzuweisen. Die Konsumenten wissen ohnehin längst,
dass es auch andere Anbieter Anbieter auf dem Markt gibt.
Ran an den Speck: Ideen fürs Video
Welche Art Video kann ein Unternehmen denn nun anbieten?
Im Folgenden geben wir einige Tipps.
Unternehmensvideo/Imagevideo
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Abbildung3: Die Kunden im Babycenter Meiningen werden
durch einen netten Videoclip begrüßt.
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Das Unternehmen kann sich beispielsweise so zeigen, wie deren
Kunden es nicht kennen - von außen und innen. Es darf
dabei ruhig gezeigt werden, wie gearbeitet wird, wie die Büros
aussehen, wo und wie die Empfangsdame residiert und vieles
mehr. Vielleicht moderiert der Chef das Video ja sogar aus
der Ich-Perspektive? Das transportiert Sympathie und lässt
ein Unternehmen oder einen Unternehmer näher an den Konsumenten
herantreten. Schließlich will man nah am Kunden sein
und keine Geheimnisse vor ihm haben. Ein tolles Beispiel für
ein Unternehmensvideo gibt es bereits oben (siehe Abb. 1).
Das ist professionell produziert worden und ist in jedem Fall
ein Hingucker. Und für den etwas kleineren Online-Shop
kann es auch durchaus einmal so aussehen wie im Babycenter
Meiningen (siehe Abb. 3, http://www.babycenter-meiningen.de/).
Produktvideos
Produktvideos dienen zum besseren Abverkauf von Waren und
zur Senkung von Retouren. Wenn einem Kunden schon im Vorfeld
ein möglichst guter Blick auf das Produkt gewährt
wird, gibt es weniger Überraschungsmomente beim Auspacken.
Bei produktbezogenen Videos besteht ganz nebenbei wohl das
breiteste Spektrum in der Umsetzung für Clips. Sie können
sehr vielfältig und mit unterschiedlicher Intention hergestellt
werden: darstellend, erklärend, im Einsatz, künstlich
(zum Beispiel aus einem 3D-Programm heraus) oder real.
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Abbildung 4: Treepodia bietet automatisierte Videoerstellung
an
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Möglichkeiten, an entsprechende Videos zu gelangen,
gibt es viele. Unter anderem gibt es die von vielen Anbietern
ermöglichten automatisch erstellten Videos auf Basis
von Templates - etwa durch Treepodia (http://www.treepodia.com).
Hier werden Videos aus einfachen Produktbildern nach einem
im Template festgelegten Schema in Bewegung und in Aktion
gebracht - etwa mittels Ken-Burns-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns#Arbeitsweise),
zusätzlicher Musik, Sprachkommentar und Texteinblendern.
Das kann spektakulär aussehen und ist auch für eine
große Anzahl Produkte in einem Shop skalierbar - aber
natürlich mit Kosten verbunden.Weiterhin gibt es auch
die Möglichkeit, durch Produkthersteller generierte Videos
zentral von einem Anbieter abzurufen (z. B. via Cliplister
http://www.cliplister.de).
Vorteil hierbei: Unternehmen müssen sich nicht mehr um
die Videoproduktion kümmern, keinen Speicherplatz bereitstellen,
haben immer das aktuellste Herstellervideo in der Präsentation
und zahlen dementsprechend "nur" die Abrufe der
Videos. Nachteil bei den beiden gerade genannten Varianten:
Ihnen gehören die Videos nicht. Das heißt, wenn
Sie den Vertrag mit den Unternehmen nicht verlängern,
haben Sie auch keine Videos mehr zur Verfügung.
Wenn Sie auf das eigene Look & Feel im Video Einfluss
nehmen wollen und Wert darauf legen, dass Ihnen die Videos
zur freien Verfügung stehen, gibt es auch hierfür
mindestens zwei Varianten:
- Schnappen Sie sich eine Kamera und legen Sie selbst los
- oder lassen Sie Profis ran.
Welche der beiden Methoden Sie wählen, hängt vom
Geldbeutel und dem Faktor Zeit ab, der Zielsetzung und natürlich,
wie und wo die Produkte präsentiert oder erklärt
werden sollen. So können selbstgedrehte Filme, wie auf
der oben schon erwähnten Facebook-Fanpage von Jungstil,
durchaus Charme haben und Besucher anlocken, während
Sie vielleicht auf der Startseite des Unternehmens für
Irritationen sorgen würden.
Was können Sie nun drehen?
Vielleicht zeigen Sie die von Ihnen verkauften Produkte mal
im praktischen Einsatz. Porzellan und Gläser könnten
beispielsweise auf einem Esstisch drapiert werden. Eine kleine
Kamerafahrt drumherum und etwas unterlegte Musik reichen dann
vielleicht schon aus. Eine Hantelbank könnte in einem
Fitnessstudio aufgebaut und in Aktion gezeigt werden. So etwas
funktioniert natürlich nicht für alle Produkte (z.
B. nicht für Batterien). Aber für alles, was vom
Konsumenten direkt verwendet werden kann, eignet sich als
Ergänzung auch ein kleines Video.
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Abbildung 5: Siemens zeigt seine Produkte "in
schön"
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Je nach Plattform, auf der veröffentlicht werden soll,
darf das Video dabei ruhig unterschiedlich aussehen. Während
auf der Unternehmens-Website die Produkte teils lieber etwas
schöngeistiger gezeigt werden sollten (siehe Abb. 5 mit
Siemens-Video),
zählt bei Facebook eher die "Ehrlichkeit".
Video-Blog
In einem Unternehmen bieten sich natürlich auch vielfältige
andere Gelegenheiten, Video-Clips zu erstellen. Beispielsweise
bei Themen, die unter anderem in einem Unternehmens-Blog abgehandelt
werden können. Warum also bei folgenden Ideen nicht auch
einfach mal zur Kamera greifen?
- Mitarbeiter stellen sich vor
Alle Mitarbeiter, mit denen Kunden/Lieferanten in Kontakt
kommen, stellen sich per kurzem Video-Statement vor. Vielleicht
aber auch diejenigen, die eine ganz spezielle Aufgabe, aber
kaum Kontakt nach außen haben. Die Gefilmten können
jeweils einen kurzen Text zu ihrer Person aufsagen. Dabei
sollte nur beachtet werden, dass die Mitarbeiter nicht irgendeinen
geschriebenen Text ablesen, sondern authentisch sind. Auch
für eine helle, freundliche Umgebung sollte dabei gesorgt
werden. Falls ein Text für die Mitarbeiter vorab definiert
wird, sollte dabei immer an eines gedacht werden: Schriftsprache
klingt vorgelesen nicht selten gut. Man sollte also prüfen,
ob der Text gesprochen gestelzt wirkt.
- Bestell-/Herstellprozess
Gibt es im Unternehmen eine Fertigungsanlage? Oder eine
automatische Versandstrecke? Dann kann den Kunden in einem
Clip gezeigt werden, welchen Weg ein Paket von der Bestellung
bis zum Versand nimmt. Das schafft Vertrauen - und gleichzeitig
lässt sich mit so einem Video auch kommunizieren, warum
es sicher ist, bei diesem Unternehmen zu bestellen.
- Messe-Video
Auf der führenden Hersteller-Zusammenkunft des
Jahres ist Ihr Unternehmen mit einem Messestand vertreten
oder Sie als Produktmanager wollen die Messe besuchen? Dann
sollte die Kamera nicht zuhause vergessen werden. Insbesondere
spontane Video-Interviews zu aktuellen Marktentwicklungen
oder auch kritischen Gegebenheiten - vielleicht mit dem
Geschäftsführer oder Produkt-Manager eines Marktführers
- können spannende Erkenntnisse bringen. Die Website-Besucher
können so am Besuch teilhaben und werden auf den neuesten
Stand gebracht.
Anleitungen
Jeder benötigt früher oder später einmal eine
Anleitung für ein komplexes oder erklärungsbedürftiges
Produkt. Wie richtet man die Software ein? Wie lässt
sich eine Grafikkarte in den Rechner einbauen und korrekt
anschließen? Wie kann bei dem Handy die SIM-Karte gewechselt
werden, ohne den Akku zu zerstören? Und was kann der
Benutzer mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten an
der Spiegelreflexkamera erzielen, die dort zur Verfügung
stehen?
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Abbildung 6: Apple zeigt gute "How to"-Videos
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Ein gutes Beispiel zur Beantwortung von Fragen zur Bedienung
gibt hier Apple ab, die auf http://www.apple.com/findouthow/mac/
sehr gute Anleitungen zur Bedienung oder zu Hintergründen
Ihrer Produkte geben (siehe Abbildung 6). Sicherlich sind
die Videos schon sehr anspruchsvoll hergestellt worden, aber
auch mit Abstrichen in der Produktion helfen solche Videos
dem Benutzer meist sehr viel weiter als eine 40-seitige Anleitung.
Und, wenn einer Ihrer Kunden ein solches Video bei findet,
wird er sich viel schneller an das dazugehörige Unternehmen
erinnern und auch eher zurückkommen. Denn nach wie vor
ist der Service-Gedanke noch zu selten in Videobereiche vorgedrungen
und die Konkurrenz noch dementsprechend klein.
Ratgeber
Ein Shop führt 5.000 oder mehr Produkte im Sortiment?
Oder weniger, dafür sehr spezielle Ware? Ein Kunde hat
da oft nur schwerlich den Überblick, welches Produkt
aus der Palette welchen Vorteil hat. Da kann eine Hilfestellung
nicht schaden. Zu den gängigsten Produktgruppen lassen
sich jeweils kleine Filme drehen, in denen auch die Vor- und
Nachteile, die nicht sofort auf den ersten Blick zu sehen
sind, deutlich gemacht werden können. Oder die speziellen
Einsatzbereiche des Produktes. Dabei sollte möglichst
einfach erklärt werden und möglichst auf überflüssige
Fremdwörter und Szenesprache verzichtet werden, die ohnehin
nur wenige Menschen verstehen. Nebenbei: Die Menschen trauen
einem Shop-Betreiber immer mehr Wissen zu als sich selbst.
Der kann hier also sogar in eine Beraterrolle schlüpfen.
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Abbildung 7: Clemshaw zeigt, wie man den Schläger
schwingt.
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Natürlich kann ein Unternehmen auch nicht-produktbezogen
beraten. So kann ein Shop für Golfbedarf zu Schwungtechniken
beim Abschlag aufklären - wie im YouTube Channel von
Clemshaw (http://www.youtube.com/user/clemshaw,
siehe Abbildung 7). Und ein Herrenausstatter kann Videos anbieten,
in denen das Binden eines Krawattenknotens erklärt wird.
Die Übersicht
Um nun zu wissen, welche Art Videos sich für welche
Plattform eignet, haben wir folgende Übersicht erstellt:
Fazit
Wer sich einmal dazu durchgerungen hat, das Thema Video
für das eigene Unternehmen zu nutzen, dem werden
die Themen voraussichtlich nicht ausgehen. Wichtig ist
dabei aber immer, dass man seine Zielgruppe nicht aus
den Augen verliert und die Qualität der Videos
nicht ganz unten angesiedelt ist.
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