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Ausgabe 25 > Social
Media erfolgreich nutzen - Facebook für Online-Shops
Social Media erfolgreich
nutzen:
Facebook für Online-Shops
Wie kann ich meinen Online-Shop auf Facebook bekannt und
attraktiv machen? Was erwarten die Besucher der Fanpage? Online-Shop-Betreiber
stehen vor einigen Fragen. Wir haben einige Antworten. Von
Maik Bruns.
Noch gibt es nicht allzu viele Online-Shops, die auf der
Social-Media-Plattform Facebook einen Stützpunkt eingerichtet
haben. Shop-Betreiber, die noch überlegen, dort eine
Präsenz aufzubauen, oder auch diejenigen, die bereits
eine haben, aber wenige Reaktionen bekommen, fragen sich meist:
"Wie kann ich meinen Shop auf Facebook bekannt und attraktiv
machen? Was interessiert die Menschen dort?". Wir haben
uns viele Shops angeschaut und Vorgehensweisen gefunden, die
nicht nur die Identifkation mit einem Online-Shop fördern
können, sondern auch zu Begeisterung für diesen
führen können.
Was ist überhaupt das Ziel einer sogenannten Facebook-Fanpage?
Dafür kann es nicht nur eine Antwort geben, sondern viele.
Denn je nachdem, welcher Art mein Shop ist, gibt es auch unterschiedliche
Zielgruppen bzw. Themen, die diese Zielgruppe interessieren.
- Auf der einen Seite gibt es vielleicht Menschen, die jedes
neue Produkt ergattern wollen. Neuigkeiten aus dem Produktsortiment
sind für sie das A und O. Sie sind auf der Suche nach
einem Ort, wo sie immer schnell die aktuellsten Neuigkeiten
erhalten, Informationen zu Gewinnspielen und anderem.
- Weiterhin sind viele auf der Suche nach Hintergrundinformationen
zu Produkten wie etwa Kommentaren, Bewertungen, Videos usw.,
die das Produkt so zeigen, wie es im "wirklichen"
Leben funktioniert. Und die sich möglicherweise regelmäßig
informieren wollen.
- Und nicht zuletzt sind da auch noch Menschen, die einfach
nur eine Marke gut finden und sich mit dem Unternehmen identifizieren
können.
All diese Gruppen wollen speziell angesprochen werden. Und
über allem sollte für Sie das Ziel stehen, mit den
Nutzern die Konversation und Interaktivität zu suchen,
zu pflegen und zu fördern. Sprechen Sie sie auf ihrer
Ebene an, dann werden Sie schneller Erfolg mit Ihrer Facebook-Seite
und letztlich auch mit Ihrem Shop haben.
All dem - und noch vielem mehr - müssen Sie mit Ihrer
Fanseite gerecht werden. Das ist nicht immer so schwer, wie
es sich zunächst anhört. Daher haben wir im Folgenden
einmal zusammengestellt, welche Regeln Sie beachten sollten,
um die Begegnung mit den Usern auf Facebook optimal zu gestalten.
Vieles davon versteht sich von selbst, anderes wiederum muss
erst gelernt werden.
Die Erfolgsmessung ist für Facebook-Seiten natürlich
schwer, denn Kundenbindung lässt sich nur schwer messen.
Was sich aber sagen lässt, ist: Wenn Sie es schaffen,
Ihre Kunden zu "Fans" zu machen, werden sie es Ihnen
danken. Denn laut aktueller Studien (wie etwa unter
www.w3b.org/e-commerce/ohne-umwege-direkt-in-den-webshop.html)
wählen zufriedene Kunden als erste Station für Folgekäufe
zumeist den Shop, bei dem sie zuletzt ein ähnliches Produkt
erhalten haben.
Eines sei noch vorweg gesagt: Es funktioniert nicht immer
alles, was man versucht. Die wichtigste Lektion, die Sie dabei
aber immer lernen können, ist, auf Ihre Besucher einzugehen.
Sie werden auch dann schnell ein Gespür dafür bekommen,
was Ihre Fans mögen, wenn Sie sich die Kommentare oder
auch die Klicks auf "Gefällt mir" ansehen.
Verhaltensregeln: Benehmen Sie sich!
Auf keinen Fall zu unterschätzen ist, wie man sich als
Unternehmen mit seinen (potenziellen) Kunden unterhält.
Denn jedes Wort kann und wird gelesen, bewertet und für
gut oder schlecht befunden. Legen Sie sich und Ihren Mitarbeitern
daher einige Verhaltensregeln auf, um Missstimmungen zu vermeiden.
- Treten Sie persönlicher auf
Bei Facebook pflegt man das persönliche. Nichts ist
schlimmer als Sätze wie "Unternehmen XY freut
sich, Ihnen mitzuteilen, dass
". Das wirkt als
würde das Unternehmen von oben herab Dinge aufzeigen
wollen. Stattdessen sprechen Sie besser in der "Wir"-Form
- das klingt gleich viel freundlicher. Ob Sie dabei die
"Du"-Anrede wählen oder nicht, hängt
von Ihrer Unternehmenskultur und nicht zuletzt davon ab,
wie Ihre Zielgruppe aussieht. Man kann aber bei Facebook
erstaunlich häufig das informelle "Du" entdecken,
so etwa auch bei Conrad Electronic (www.facebook.com/conradelectronic).
Vermeiden sollten Sie allerdings, als Unternehmen zum "ich"
zu greifen. Das wirkt befremdlich. Denn Unternehmen sind
in der Wahrnehmung meist "mehrere Personen" -
außer bei bekannten One-(Wo)man-Shows.
- Sprechen Sie mit den Besuchern der Seite auf Augenhöhe
Vermeiden Sie gestelztes Reden! Hier redet nicht das "große"
Unternehmen mit dem "kleinen" Kunden, sondern
zwei Menschen miteinander. Dabei darf die Wortwahl auch
ruhig entspannt sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass
Sie grundsätzlich den Tonfall Ihres Gegenüber
annehmen sollten, denn es gilt
- Bleiben Sie höflich
Auch wenn Ihr Gegenüber missmutig, schlecht gelaunt
oder sogar beleidigend ist: Reagieren Sie souverän,
gehen Sie in Kommentaren auf ihr Gegenüber ein. Aber
kanzeln Sie ihn dabei nicht ab, sondern zeigen Sie auch
Verständnis für seine Belange. Wenn Sie Ihr Gegenüber
massiv angreifen, dürfen Sie sich nicht über sich
anschließende negative Kommentare und einen entsprechenden
Imageverlust wundern.
- Die Qualität der Beiträge sollte hoch sein
Plappern Sie nicht einfach drauflos, sondern überlegen
Sie vorher, ob das, was Sie sagen, für jemand anderen
interessant ist. Schreiben Sie dabei nicht unnötig
viel, sondern gehen Sie kurz und präzise auf das Thema
ein.
- Fehler sollten offen angesprochen werden
Sie haben einen Fehler gemacht, weil Sie einem Besucher
in einem Kommentar einen falschen Tipp gegeben haben? Oder
Sie haben, anders als angekündigt, die neue Lieferung
noch nicht erhalten? Dann stehen Sie dazu. Entschuldigen
Sie sich, versuchen Sie nicht unnötig zu relativieren.
Falschaussagen haben im Internet noch kürzere Beine
als in der Offline-Welt. Denn das Netz vergisst zum einen
nichts und weiterhin sprechen sich "die Dinge"
schneller herum, wenn man auf seiner falschen Meinung beharrt.
Allerdings vergeben Onliner recht schnell - wenn man sich
entschuldigt.
- Beantworten Sie Kommentare und Einträge an die
Pinnwand
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Abbildung 1: Mirapodo schafft zufriedene Kunden
durch Interaktion
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Facebook steht auch für das Mitmach-Web. Links werden
veröffentlicht, Videos gepostet, Bilder hochgeladen,
Pinnwand-Einträge verfasst,
- und Kommentare
zu all diesen Dingen werden geschrieben. Hier entsteht vielleicht
der größte Bezug zu Ihren Kunden. Hier wird kommuniziert.
Daher: Beantworten Sie Kommentare und Pinnwand-Einträge,
die das Unternehmen direkt ansprechen, beteiligen Sie sich
an Diskussionen und zeigen Sie damit, dass Ihnen wichtig
ist, was die Besucher sagen. Mirapodo (www.facebook.com/mirapodo)
macht das sehr vorbildlich und hinterlässt so - selbst
bei Fehllieferungen - zufriedene Kunden (siehe Abbildung
1).
- Meinungen zulassen
Auch wenn nicht immer alles rosig ist, nehmen Sie aus
geäußerter Kritik das Wesentliche mit und lassen
Sie sich von einer negativen Stimme nicht gleich aus der
Bahn werfen. Denn auch negative Kritik kann durchaus zur
Kundenbindung beitragen. Wie das geht? Stellen Sie sich
vor, Sie stellen ein Produkt vor (mithilfe eines selbstgedrehten
Videos oder ähnlichem - wie etwa bei Waveboard,
www.facebook.com/Waveboard24) und ein Besucher fragt:
"Wo soll denn hier der praktische Zweck sein?".
Jetzt kann es durchaus auch vorkommen, dass andere Besucher
dem "Nörgler" (und davon gibt es immer welche)
antworten und im Sinne Ihres Unternehmens argumentieren.
Ohnehin können Sie vor Meinungen nicht davonlaufen.
Selbst wenn Sie es versuchten, es würde Sie - obendrein
vermutlich negativ belastet - wieder einholen.
Produkte zeigen, aber wie?
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Abbildung 2: SPACEart listet einfach nur Produkte auf.
Das reicht meist nicht für Reaktionen der Besucher.
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Sie wollen Ihre Produkte präsentieren und den Besuchern
Ihrer Fanpage einen Grund geben, warum Sie ausgerechnet Ihre
Produkte kaufen sollen? Beachten Sie dabei folgendes:
- Bleiben Sie interaktiv
Betreiben Sie auf Ihrer Facebook-Seite kein Hardselling.
Einfach nur Produktinformationen auf die Pinnwand zu setzen,
kommt nicht gut an - selbst wenn noch ein Bild des Produktes
hinzugefügt wird. Ein Negativ-Beispiel hierfür
ist SPACEart (www.facebook.com/spaceart9002,
siehe Abbildung 2). Hier findet kaum Interaktion statt.
Wenn Sie dagegen Diskussionen rund um das Produkt anregen
("Hier ist unser neuer Schuh XY. Wie gefällt er
euch, Mädels? Zu welcher Feier könnte man ihn
am besten tragen?"), passiert gleich viel mehr.
- Was gibt's neues?
Kündigen Sie Messen oder Produktneueinführungen
an für Produkte, auf die bekanntermaßen viele
warten. Präsentieren Sie nicht in einem Riesensortiment
eine neue Blümchen-Serviette als Top-Neuheit. Seien
Sie ehrlich zu sich selbst. Würden Sie bei diesem Produkt
begeistert sein?
- Welchen Vorteil haben Fans?
Bieten Sie rund um die Produkte auch Vorteile für die
Fans an. So könnte beispielsweise das Produkt X für
Fans der Facebook-Seite günstiger sein. Oder sie räumen
ein Vorkaufsrecht ein. Oder, oder, oder,
- Mehrwert bieten
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Abbildung 3: Bei Conrad Electronic werden zwischendurch
auch
Unklarheiten beseitigt.
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Bieten Sie Informationen, die auf der Homepage des Shops
vielleicht nicht direkt zu bekommen sind. Beispielsweise
Verwendungstipps für den Top-Seller oder einen Trick,
wie aus dem eigentlich günstigeren Produkt ein Überflieger
wird. Oder erklären Sie eine Funktionalität im
Shop, die vielen helfen kann - wie bei Conrad Electronic
(www.facebook.com/conradelectronic,
siehe Abbildung 3)
- Zeigen Sie das wahre Leben
Zeigen Sie Ihre Produkte in Aktion, als Bilder oder Videos,
denn ausschließlich Texte zu zeigen, ist auf Dauer
langweilig. Die Bilder und Videos dürfen ruhig selbstfotografiert/-gedreht
sein, denn damit wirken sie authentisch.
Ein gutes Beispiel gibt hier Jungstil (www.facebook.com/Jungstil,
siehe Abbildung 4) ab.
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Abbildung 4: Selbstgedrehte Videos sind authentisch
und kommen gut an.
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Der Shop/das Unternehmen zeigt sich
Auf Facebook hat Ihr Unternehmen die Chance, sich von einer
anderen, offenen, authentischen Seite zu zeigen. Etwas, dass
die auf Hochglanz ausgelegte Welt nur selten zulässt.
Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre sympathische Seite in
den Vordergrund zu heben. Sie haben hier die Möglichkeit,
Kundenbindung direkt auszuleben. Kaum irgendwo sind so nah
an den Konsumenten. Vielleicht helfen Ihnen ja folgende Vorschläge,
das Richtige zu finden:
-
Veranstalten Sie Gewinnspiele oder Rabattaktionen
|

Abbildung 5: kinder räume weist schon im Profilbild
auf Aktionen hin!
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Bieten Sie Besuchern der Fanpage Ihres Unternehmens einen
guten Grund, selbst Fan zu werden. Beispielsweise hat das
kinder räume (www.facebook.com/pages/kinder-raume/291486414244)
gut gelöst, indem sie als Profilbild einen Hinweis
darauf setzen (s. Abbildung 5).
- Schalten Sie Stellenanzeigen
Stellenanzeigen auf der eigenen Fanpage sind nicht zuletzt
deshalb interessant, weil diejenigen, die sie sehen, bereits
ein gewisses Identifizierungspotenzial mit dem Unternehmen
haben. Aber auch für diejenigen, die noch nicht Fan
des Unternehmens sind, können bei Facebook gepostete
Stellenanzeigen durchaus eine Informationsquelle sein. Ob
Sie dabei darauf setzen, den Stellenanzeigen einen eigenen
Reiter auf der Facebook-Seite zu geben oder sie in den normalen
Pinnwand-Dialog einbetten, kommt ganz auf Ihren Geschmack
an.
- Berichten Sie über interne Events
Die letzte Betriebsfeier fand auf der Kartbahn statt? Wenn
jetzt noch jemand eine Kamera dabei hatte, berichten Sie
doch kurz darüber. Achten Sie dabei aber darauf, keine
ungewollten Peinlichkeiten zu veröffentlichen. Und
fragen Sie Ihre Mitarbeiter, ob die Veröffentlichung
für sie in Ordnung ist.
- Stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor
Sie haben jemanden neu eingestellt, der in Zukunft für
Reklamationen zuständig ist? Prima. Stellen Sie ihn
denjenigen vor, mit denen er in Zukunft zu tun haben wird.
Oder zeigen Sie den Besuchern die Gesichter hinter der Hotline.
Nutzen Sie dafür gerne auch Videos und Bilder. Deal
Street (www.facebook.com/Dealstreet.de)
hat ähnliches etwa mit Fotos gemacht (s. Abbildung
6).
- Messebesuchsbericht
Sie oder einige Mitarbeiter haben eine wichtige Branchenmesse
besucht? Berichten Sie darüber, vielleicht haben Sie
sogar vor Ort kleine Interviews mit wichtigen Ausstellern
führen können?
- Zeigen Sie das Unternehmen von einer anderen Seite
Je nachdem, welche Art Shop Sie haben: Zeigen sie die sportlichen
Menschen hinter dem Sport-Shop, die Leseratten-Mitarbeiter
im Buch-Shop usw. Zeigen Sie den Fans, dass Menschen hinter
dem Shop stecken, die auch hinter den Produkten stehen.
- Aktualisierungen an Besucher schicken
|

Abbildung 6: Deal Street stellt seine Mitarbeiter
via Fotos vor. Sympathisch.
|
Schicken Sie regelmäßig Updates mit Neuigkeiten
an die Fans. Dafür können Sie die "Aktualisierung
senden"-Funktion Ihrer Fanpage nutzen. Für die
Nachricht können Sie sogar zielgruppenspezifische Texte
absetzen, denn Facebook ermöglicht es, die Empfänger
der Aktualisierung länder- oder stadtgenau, nach Geschlecht
und auch nach Alter zu definieren - oder die Nachricht einfach
an alle Fans zu schicken.
Allgemeine Tipps
Zum Abschluss haben wir hier noch einige Tipps allgemeiner
Natur, die aber nicht zu vernachlässigen sind.
- Gestalten Sie eine Startseite
|

Abbildung 7: limango hat eine informativ gestaltete
Willkommensseite. Da weiß der Besucher, was
ihn erwartet.
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Sie haben die Möglichkeit (über Static FBML und
andere Erweiterungen) eine Startseite für Ihre die
Facebook-Präsenz einzurichten. Diese sollte so gestaltet
sein, dass ein Besucher gleich erkennt, warum er Fan werden
sollte. Zwei sehr gute Beispiele hierfür liefern BeachFashionShop.com
(www.facebook.com/BeachFashionShop)
und limango (www.facebook.com/ShoppingCommunity,
siehe Abbildung 7) ab.
- Nutzen Sie Vanity-URLs
Seit einiger Zeit können Unternehmen sogenannte Vanity-URLs
einmalig für Ihre Facebook-Seite beantragen - allerdings
erst, sobald es mehr als 25 Fans der Seite gibt. Mit der
Vanity-URL verschwinden die kryptischen und meist langen
Adressen und können gegen eine kürzere, sprechende
getauscht werden (z. B. www.facebook.com/bloofusion.de).
- Informationsquellen anzapfen
Wenn Ihnen die Themen ausgehen, über die Sie mit Ihren
Kunden sprechen können, schauen Sie sich doch mal in
Foren um, die sich mit Ihren oder ähnlichen Produkten
beschäftigen. Welche Probleme treten dort auf, was
finden die Forenteilnehmer gut, was weniger?
- Abwechslung bieten
Nur Text zu lesen und Links zu folgen ist auf die Dauer
langweilig. Gut ist immer, wenn Bilder oder Videos ins Spiel
kommen.
- Greifen Sie Populär-Themen auf
Die nächste Fußball-Welt- oder -Europameisterschaft
kommt bestimmt. Vielleicht waren auch in der "Wetten,
dass
"-Sendung von gestern Abend Ihre Produkte
im Einsatz. Kommen Sie mit Ihren Besuchern darüber
ins Gespräch.
- Regen Sie Diskussionen an
Fans Ihrer Seite wollen sich mit Ihnen beschäftigen
und haben auch oft eine eigene Meinung. "Wo gibt's
die besten Hosen der Stadt" o. ä. Gute Beispiele
hierfür gibt es zum Beispiel bei Umteifü-Hosen
(www.facebook.com/pages/umteifu-hosen/279993245883)
oder auch computeruniverse (www.facebook.com/computeruniverse.net).
- Das Mitmach-Web
Laden Sie Ihre Besucher ein, die Seite selbst mitzugestalten,
indem Sie Fotos hochladen, um eine Ausstellung davon zu
erstellen (z. B. "Ich und mein Golfschläger"
für einen Golf-Shop) usw.
- Verlinken Sie Ihre Facebook-Präsenz
Es hilft nicht, wenn Sie eine Facebook-Seite "nur besitzen".
Sie müssen Kunden Ihres Shops auch sagen, dass es sie
gibt. Platzieren Sie an gut sichtbarer Stelle auf Ihrer
Internetseite einen Hinweis auf Ihre Facebook-Seite. Oder
schreiben Sie News, die darauf hinweisen. Je nach Größe
des Shops ist eventuell auch eine Pressemitteilung sinnvoll.
- Arbeiten Sie nachhaltig
Alles, was Sie bis hierhin gelesen haben funktioniert nur,
wenn Sie sich langfristig mit Ihren Kunden beschäftigen.
Richten Sie Ihre Facebook-Präsenz nicht darauf aus,
kurzfristigen Erfolg zu haben. Fans müssen zuerst gefunden
werden - das braucht seine Zeit, denn Vertrauen entsteht
nicht von heute auf morgen. Deshalb: Geben Sie nicht gleich
auf, wenn auf Ihre ersten Posts niemand euphorisch reagiert.
Nachhaltigkeit und Beständigkeit helfen hier am ehesten
weiter.
Fazit
Viele Unternehmen, speziell Shops, die bislang noch
keine Facebook-Präsenz haben, wissen häufig
nicht, wie Sie zu Fans kommen sollen. Mit den hier vorgestellten
Tipps fällt es sicher etwas leichter, Fans zu gewinnen
und zu erhalten. Dabei steht über allem immer:
Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Kunden.
Wer sich einmal anschauen möchte, wie andere Shops
auftreten, dem sei unter www.shopbetreiber-blog.de/2010/03/31/deutsche-online-shops-auf-facebook/
die Liste deutscher Online-Shops mit Facebook-Präsenz
empfohlen. Weitere Anregungen können Shop-Betreiber
sicherlich auch beim Besuch dieser Seiten erhalten.
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