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Kurz vorgestellt
Open Site Explorer
> www.opensiteexplorer.org
SEOmoz hat mit dem Open Site Explorer ein sehr interessantes
Tool vorgestellt, mit dem man die Verlinkung einer Website
analysieren kann. Der Name Open Site Explorer dürfte
sich dabei nicht nur zufällig an den sehr beliebten (kostenlosen)
Yahoo Site Explorer anlehnen. Sobald Yahoo von Bing-Ergebnissen
beliefert wird, dürfte der Yahoo Site Explorer abgeschaltet
werden - eine Chance für den Open Site Explorer, in die
dann frei werdende Lücke zu stoßen.
Beim Yahoo Site Explorer kann man entweder eine oder zwei
URLs eingeben ("Compare This URL Against:"). Wer
zwei URLs eingibt, erhält von dem Tool umfangreiche Vergleichsdaten
zur Verlinkung der jeweiligen Websites (Anzahl der verlinkenden
Domains, Domain Authority, ...).
Wer nur eine URL eingibt, kann auf sehr viele Daten zurückgreifen
- vor allem natürlich auf die konkreten Verlinkungen
dieser Website. Sehr gut dabei ist, dass man die Verlinkungen
auch filtern kann. So können z.B. nur Nofollow- oder
Dofollow-Links angezeigt werden. Auch können z.B. interne
Links herausgefiltert werden.
Insgesamt gibt es vier verschiedene Oberpunkte, über
die man Informationen abrufen kann:
- Linking Pages: Die konkreten URLs, die auf die abgefragte
Website verlinken (derzeit werden maximal 25 URLs von einer
Domain angezeigt)
- Linking Domains: Die Domains, die auf die Website verlinken
- Anchor Text Distribution: Hier kann man sich die Verteilung
der Linktexte abrufen - ein Feature, das relativ nutzlos
ist, wenn man nicht eingeloggt ist, weil dann nur die fünf
häufigsten Linktexte abgerufen werden können.
- Full List of Link Metrics: Hier gibt es sehr viele Daten
auf einen Blick, z.B. mozRank und mozTrust (zwei von SEOmoz
berechnete Werte für die Linkpopularität und die
Vertrauenswürdigkeit) der abgefragten Website.
Alle Daten lassen sich auch exportieren, was aber wohl nur
in der Pro-Version sinnvoll ist (im nicht eingeloggten Zustand
können nur die ersten fünf Links exportiert werden).
Grundsätzlich will SEOmoz mit dem Open Site Explorer
nämlich Geld verdienen, und zwar 79$/Monat. Dafür
erhält man dann alle Metriken (nicht nur die fünf
häufigsten Linktexte) und bis zu 10.000 Verlinkungen
einer Domain.Diese Ausgabe kann sich aber durchaus lohnen,
wenn man den Open Site Explorer häufiger nutzt. Aber
auch die kostenlose Version ist für den schnellen Check
zwischendurch sehr interessant.
SEO Post
> www.seo-strategie.de/iphone-app/
SEO Post ist ein von Hanns Kronenberg kostenlos bereitgestelltes
App für das iPhone. Das App liefert in zwölf Channels
alle wichtigen SEO-Infos aus über 50 Quellen, vor allem:
- Deutsch- und englischsprachige SEO-Blogs
- Google Webmaster Help Videos mit Matt Cutts
- Podcasts: seoFM Podcast "Webmasters on the Roof"
und Radio4SEO
- Die wichtigsten Tweets
- Beiträge auf SEOigg
- Termine (SEO-Veranstaltungen & -Konferenzen)
- SEO-Jobs (Job-Angebote von verschiedenen Stellenbörsen)
Wer also auch unterwegs immer gut informiert bleiben möchte,
kann sich das App kostenlos herunterladen und nutzen.
SEMMYS.org
> www.semmys.org
Das Motto der SEMMYS lautet "Honoring Great Search Marketing
Content Online": Dieser Award, der seit 2008 verliehen
wird, richtet sich an die besten Beiträge rund um SEO,
SEM und alle anderen Aspekte des Online-Marketings - von Analytics
bis Viral Marketing.
Der Award wurde kürzlich erst wieder verliehen. Wer
Interesse an sehr guten englischsprachigen Beiträgen
hat, kann sich durch die 18 Kategorien klicken und dort nicht
nur die Sieger, sondern auch die Finalisten und alle nominierten
Beiträge einsehen. Viel Spaß beim Lesen!
Rocket Surgery Made Easy
> www.rocketsurgerymadeeasy.com
Er hasst es zu schreiben. Und es hat fast 9 Jahre gebraucht,
bis es dieses Buch von der Idee zum Druck geschafft hat. Aber
es hat sich gelohnt zu warten. Die heiß erwartete Ergänzung
zum Buch Don't Make Me Think, dem Usability-Guide
von Steve Krug heißt Rocket Surgery Made Easy
...
Das erklärte Ziel von Steve Krug ist es, mit diesem
auf die Praxis ausgelegten Buch nicht nur zu helfen, die Usability-Probleme
einer Webseite aufzudecken, sondern sie auch gleich zu beheben.
Dabei ist es auch - aber nicht nur - an Amateure gerichtet,
deren Job in einem Unternehmen oft ein anderer ist, als der,
Probleme mit der Bedienbarkeit einer Internetseite aufzudecken.
Daher versucht er auch immer wieder, wie mit dem Vorgänger-Buch,
die Scheu vor dem mit Mystik umfassten Thema Usability
zu nehmen und den Leser immer wieder zu animieren, es doch
einfach selbst zu versuchen.
Das schafft er auf den knapp 160 Seiten (sein Anspruch ist,
dass das Buch auf einer längeren Flugreise durchgearbeitet
werden kann) auch derart gut, dass sich ein Blick hinein definitiv
lohnt - auch wenn es zu "Don't Make Me Think" keine
spektakulären neuen Erkenntnisse gibt, aber es sind eben
diese smart vorgetragenen, einfach und praktisch gehaltenen
Tipps für jeden, die es auch für Experten lesenswert
machen. Doch auch einige neue Impulse wie zum Beispiel ein
Kapitel zum Thema Remote Testing oder auch seine Checklisten
usw. sind sehr informativ und hilfreich und nicht zu unterschlagen.
Für 24,85 Euro ist es im Buchhandel zu kaufen.
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