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Schlusswort:
Eine Ode an SEO und SEM
Dieses Schlusswort ist so ziemlich das letzte, was mich von meiner kleinen Auszeit trennt. Die nächsten drei Wochen werden eher etwas mit Kekse backen, Reparaturen am Haus, Festmenü kochen, Kinderaugen glücklich machen und Geschenke einpacken zu tun haben. Also eine Zeit ohne große Kundenprojekte. Ohne PageRank, Linkerei, Contentspielchen, Portale und so weitere. Auch mal nicht schlecht.
Ich fühle, dass ich nach diesem Jahr auch eine Auszeit verdient habe - und diese auch brauche. Es ist definitiv ein stressiger Job, der vor allem davon lebt, dass man eigentlich immer zuwenig Zeit hat, die man mit zuviel Möglichkeiten füllen könnte.
Ich nutze diese Zeit aber auch immer für die Planung fürs nächste Jahr. Und da ist mir - eines Abends bei einem netten Glas Wein - mal wieder aufgefallen, dass man doch in einer unglaublich tollen Branche unterwegs ist.
An SEO und SEM liebe ich vor allem das Folgende:
- Es passiert immer was. Es gibt ständig Änderungen, neue Software, kleine und große Beobachtungen - und natürlich auch immer neue Kunden und damit auch neue Themen, in die man sich einarbeiten muss. Der Tag, an dem ich mich morgens einlogge und es nichts mehr zu lesen gibt, wird wohl so schnell nicht kommen.
- Man verkauft nicht in volle Schränke rein. Viele Kunden machen noch kein SEO und auch noch kein SEM. Und selbst wenn: Man kann's immer noch besser/anders als die anderen machen.
- Man verkauft keine Kühlschränke an Eskimos. SEO und SEM werden gebraucht. Ein Kunde rief die Tage an und bat uns, seine AdWords-Kampagne für einen Tag abzustellen. Er kam mit den Bestellungen nicht mehr nach. Schönes Luxusproblem.
- Das Potenzial ist gewaltig. Wenn ich mir so aufschreibe, was wir im nächsten Jahr noch alles machen können, wird der Zettel immer länger. Es ist halt eine vergleichsweise immer noch junge Branche, in der viele Probleme noch nicht gelöst sind. Und siehe oben: Man kann's immer noch besser/anders machen.
Also: Ich liebe es. Es gibt sicherlich Tage, an denen man seinen Job oder auch mal einen Kunden zum Mond schicken möchte. Aber das wäre als Klempner oder Bankkaufmann nicht anders.
Auf jeden Fall geht's im nächsten Jahr mit Volldampf voraus. Bis dahin wird meine Liste mit neuen Ideen für 2010 wohl noch viel viel länger werden.
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Über
den Autor
Markus Hövener ist Chefredakteur des Magazins suchradar
und geschäftsführender Gesellschafter der Suchmaschinen-Marketing-Agentur
Bloofusion Germany.
Email: markus@suchradar.de
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