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Schlussschlusswort:
Pecunia non olet
Wenn es irgendwo Geld zu verdienen gibt, findet sich definitiv auch immer jemand, der es versucht. Und da die Nachfrage nach SEO und SEM stetig steigt, wundert es auch nicht, dass es immer wieder obskure Methoden gibt, Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
So gibt es eine Meldung (http://www.searchcowboys.com/columns/964), dass eine Agentur in Norwegen Listings für Google Maps verkauft. Das ist schon harter Tobak, wenn man bedenkt, dass ein Listing bei Google Maps kostenlos ist.
Ein anderer Beitrag aus den USA zeigt ein umgekehrtes Geschäftsmodell. Dort zahlt man nicht dafür, dass man in die Suchmaschinen reinkommt, sondern dass man eben nicht reinkommt. Dem Bericht (http://www.seroundtable.com/archives/020959.html) zufolge wird für Personen, die in ein Gefängnis in Clarksburg kommen, auf einer Website eine Profilseite erstellt. Da man nun natürlich nicht möchte, dass zukünftige Arbeitgeber, Nachbarn oder Ehepartner bei der Suche im Internet auf diese Profilseite stoßen, kann man diese entfernen lassen - natürlich gegen Bares. Wer 50 Dollar bezahlt, betreibt so in einer Art modernem Ablasshandel eine Korrektur der eigenen Vita.
Nun können wir froh sein, dass wir zumindest die Dienstleistung aus Clarksburg nie in Anspruch nehmen werden. Man kann auch darüber schmunzeln, dass jemand leichtfertig sein Geld für eine Leistung ausgibt, die eigentlich kostenlos ist.
Auf jeden Fall werden das nicht die letzten kreativen Versuche sein, dass nicht nur Google beim Rennen um die Top-Positionen gewinnt. Könnte also gut sein, dass wir hier in den kommenden Ausgaben immer mal wieder über die eine oder andere Idee berichten werden. Mal schauen...
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Über
den Autor
Markus Hövener ist Chefredakteur des Magazins suchradar
und geschäftsführender Gesellschafter der Suchmaschinen-Marketing-Agentur
Bloofusion Germany.
Email: markus@suchradar.de
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