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Fundstücke:
Neulich im Internet...
Soziales Gift
Rand Fishkin hat in seinem Blog interessante Ideen zum Thema "Social Media Poisoning" zusammengetragen.
Die Taktiken, die er dort vorschlägt, sind strafrechtlich nicht ganz unbrisant: Im Kern steht die Frage, wie man das Internet nutzen kann, um dem Ansehen seiner Konkurrenten zu schaden. Eine Idee: In Online-Foren hemmungslos für die Produkte des Konkurrenten werben, so dass es danach aussieht, als hätte der Konkurrenz selber Leute angeheuert, die sein Unternehmen in Foren über den grünen Klee loben.
> http://www.seomoz.org/blog/social-media-poisoning-possibly-the-most-insiduous-negative-tactic-in-smm
Microsoft wirbt bei Google
Nichts wirklich neues, aber den Teilnehmern im Abakus-Forum war's ein Post wert: MSN.de (also Microsoft) wirbt bei Google. Naja, irgendwo ist das nur fair, denn auch Google wird nicht um die Nutzung von Microsoft-Produkten herumkommen.
> http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-44877.html
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Abbildung
1: Verdrehte Wahrheit
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Das ewige Leben
Dass gelegentlich Websites aus dem Google-Index entfernt werden, weil diese gegen Google-Richtlinien, ist bekannt. Aber dass Unternehmen diese Abstrafung dann noch zum eigenen Vorteil ausnutzen wollen, ist neu. So beschreibt Matt Cutts in seinem Blog einen Fall, in dem ein Hersteller dubiöser "Eternal Life Rings" und "Eternal Life Foot Braces" an den Mann oder die Frau bringen möchte. Und die Tatsache, dass Google die Website des Anbieters aus dem Index entfernt hat, soll dafür sprechen, dass "some very important people" nicht wollen, dass die Wahrheit über diese tollen Schmuckstücke ans Licht kommt. Matt Cutts sieht das natürlich anders: Seiner Meinung nach liegt das einfach an den ganz vielen im Quellcode versteckten Suchbegriffen.
> http://www.mattcutts.com/blog/avoid-keyword-stuffing/
Ich sehe was, was Du nicht siehst...
Hat nicht unbedingt mit Suchmaschinen-Optimierung zu tun: Auf der Website Vischeck.com kann man mal ein Gefühl davon bekommen, wie die eigene Website aussieht, wenn man Probleme mit der Farberkennung hat. So kann man die jeweilige Farbschwäche auswählen und die eigene URL eintippen - schon sieht man die eigene Website z.B. mit einer Rot-Grün-Sehschwäche. Und die haben ja nicht gerade wenige.
> http://www.vischeck.com/vischeck/vischeckURL.php
Moderner Revisionismus
Man darf alles machen, aber sich eben nicht dabei erwischen lassen. Diese alte Regel betrifft auch die Wikipedia. Der Student Virgil Griffith hat ein kleines Tool entwickelt, das die Veränderungen an den jeweiligen Wikipedia-Artikeln untersucht und die dabei protokollierten IP-Adressen großen Unternehmen/Organisationen zuordnet. So wurde z.B. von einem Rechner der U.S. Army die Wikipedia-Seite zum Roswell-Ufo-Absturz verändert. Ein anderer Zugriff von einem Rechner der US-Heimatschutzbehörde auf Verschwörungstheorien zum 11. September wurde ebenfalls aufgedeckt. Die Herren sind jetzt also gewarnt: Beim nächsten Fall besser einen Rechner nehmen, der z.B. über DSL mit dynamischen IP-Adressen ins Netz eht.
> http://blog.wired.com/27bstroke6/2007/08/vote-on-the-top.html
Page-Rank-Meta-Tags
Da müht man sich ab, baut jahrelang tolle Links auf, trägt sich in verschiedene Portale ein - nur um die Link-Popularität der eigenen Website zu steigern. Und dann geht das alles plötzlich per Meta-Tag. Einfach den gewünschten Page-Rank in die Meta-Tags eintragen und schon wird's - meistens zumindest - von Google übernommen. Tolle Erfindung.
> http://www.larskasper.de/webdesign/tips/meta-pagerank/
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