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5 > Gucci
Jeder darf mal...
Web 2.0 ist toll. Die Demokratisierung des Internets. Jeder kann Inhalte beisteuern. Soweit so gut. Manchmal übertreiben es manche aber auch. Da musste sich die Marketing-Abteilung von Gucci die Augen reiben, als sie eines Morgens in der Schweizer Sonntagszeitung eine doppelseitige Anzeige erblickten. Ein junger Schönling guckt mit Dreitagebart und Schlafzimmerblick in die Kamera und setzt die Marke Gucci gekonnt in Szene. Nur, dass Gucci diese Anzeige nicht veranlasst hatte. Der junge Mann mit dem Alias "Watson" hatte das "Fan-Projekt" selber in die Hand genommen. Und weil doppelseitige Anzeigen teuer sind, hat er die Rechnung dann einfach an Gucci schicken lassen. Das ist "User Generated Content" in Reinkultur (bis auf die Sache mit der Rechnung). Gucci fand's leider nicht so witzig. Wir schon. In diesem Sinne.
 | Über
den AutorMarkus Hövener ist Chefredakteur des Magazins suchradar
und geschäftsführender Gesellschafter der SEO-/SEM-Agentur
Bloofusion Germany. Email: markus@suchradar.de | |
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