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4 > B2B-Trends
Online-Marketing im B2B-Umfeld: Trends
für das Marketing von morgen
Die
Integration des Internets als ergänzendes Medium im B2B-Marketing-Mix gewinnt
immer mehr an Bedeutung. Als Anzeichen für die zunehmende Wichtigkeit des
Online-Marketings im B2B-Marketing-Mix wären dabei vor allem die wachsende
Bedeutung der Markenführung auf die Differenzierung zum Wettbewerb und gleichzeitig
der maßgebliche Einfluss der Markenführung auf den Umsatz sowie die
Wechselwirkung der Vertriebskanäle zu nennen. Darüber hinaus sind
auch zunehmende Veränderung des Nutzerverhaltens als auch der gestiegene
Anspruch der Nutzer an Websites sowie der Einsatz von neuen Web-Technologien wichtig.
Im Rahmen der Kundenbindung sind insbesondere der Einsatz von eMail-Marketing
als CRM-Instrument sowie die hohe Bedeutung der Emotionalität auf die Kundenbindung
zu erwähnen. Nicht zuletzt der wachsende Bedarf nach Performance-orientierten
Marketing-Kampagnen, sowie die zunehmende Konvergenz von Medien und die steigenden
Budgets der B2B-Marketer für Online-Kampagnen sprechen für die gestiegene
Relevanz von Online-Marketing im Kommunikations-Mix. Einzig diese Anzeichen
verraten jedoch nicht, welche Online-Marketing-Instrumente erfolgsversprechend
sind. Basierend auf unseren Erfahrungen, diversen Gesprächen mit Fachleuten
und der Analyse verschiedenster Meldungen und Studien aus der Branche, erläutern
wir nachstehend die aus unserer Sicht wichtigsten Trends 2007 im Online-Marketing
für B2B-Unternehmen. Trend 1: Integriertes eMail-MarketingDie
eMail ist aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Über sie wird in vielen
Bereichen die tägliche Arbeit koordiniert und mit dem Team kommuniziert.
Dies betrifft sowohl Sie selbst als Unternehmen, als auch Ihre Kunden. Damit
Ihr Kunden-Dialog per eMail-Marketing den größtmöglichen Nutzen
erzielt, ist es umso wichtiger die Erfolgsfaktoren im eMail-Marketing zu kennen
und richtig anzuwenden. Denn Ziel eines jeden Kunden-Dialogs sollte es sein, diesen
unter Einwilligung des Empfängers zu führen und ihm die Informationen
per eMail zu bieten, für die Bedarf besteht. Noch viel wichtiger ist
es jedoch, das eMail-Marketing in die Unternehmens-Prozesse einzubinden. Dies
bedeutet nicht nur, regelmäßig personalisierte eMails zu versenden,
sondern vielmehr eine professionelle Software mit Tracking- und CRM-Funktionen
zu implementieren und ganzheitlich einzusetzen. Laut einer aktuellen Studie
von Silverpop und JupiterResearch sind Marketingfachleute immer noch mit zwei
Herausforderungen konfrontiert - dem Mangel an Kundendaten und der unzureichenden
Kampagnenauswertung. Entsprechend der Ergebnisse der herangezogenen Studie unter
422 US-Marketern geben 34% der Befragten an, dass der Mangel an Kundendaten die
größte Hürde sei. 32% der Studienteilnehmer führten an, dass
sie Probleme mit der Auswertung der eMail-Kampagnen hätten. Der Einsatz
einer professionellen Lösung, mit automatisierten Regeln, Funktionalitäten
für terminierten eMail-Versand, Tracking-Auswertungen für die Erfolgskontrolle
und somit der Möglichkeit zur Optimierung des eMail-Marketings sollte
dabei den Grundstein für ein integriertes eMail-Marketing bilden. Und eMail-Marketing
ohne Tracking zu verwenden wäre so als würden Sie Kaffee durch ein Sieb
giessen, ohne eine Tasse darunter zu stellen. Trend 2: Markenführung
im InternetDie Kraft der Marke wird zum wichtigen Differenzierungsfaktor.
Immer mehr B2B-Unternehmen erkennen die Potentiale der Markenführung - offline
und online. Besonders im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten die Markenpräsenz
zu steigern und das Unternehmen zielgruppengerecht zu positionieren. Darunter
zählt jedoch nicht nur die Firmen-Website, sondern u.a. auch das Sponsoring,
Suchwort-Marketing, Newsletter-Marketing und Webpositioning. Der entscheidende
Eckpfeiler dabei ist, dass die Markenführung eng mit der Produkt- und Kommunikationspolitik
eines Unternehmens verbunden ist. Dabei erfordert die Einführung und der
Aufbau einer Marke eine schlüssige Markteinführungsstrategie, integrierte
Marketing-Maßnahmen, welche es gilt auf die Unternehmens-Strategie abzustimmen,
sowie die Kombination der erfolgsversprechenden Marketing-Instrumente, damit die
größtmögliche Kommunikationswirkung erzielt wird. Eine Auswertung
der B.R. Brand Rating GmbH zeigt, dass gerade der Markenführung im Hinblick
auf den Umsatz eine hohe Bedeutung zukommt. Denn Ergebnis dieser Auswertung ist,
dass der Wert einer Marke in der B2B-Branche 40% des Umsatzes ausmacht. So genannte
Power Brands erreichen auch im Industriegüter-Segment teils mehr als 60%. Vor
diesem Hintergrund ist es wichtig, der Markenführung eine strategische Bedeutung
beizumessen. Daher sollte das Marken-Portfolio regelmäßig geprüft
und die Marketing-Strategie ganzheitlich ausgerichtet werden, um Markenwahrnehmung
und Bekanntheit zu steigern - offline und online. Trend 3: Suchmaschinen-Optimierung
(SEO)Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungs-Instituts Performics
recherchieren ca. sechs von zehn Surfern im Web, bevor sie eine Kaufentscheidung
treffen. Auch die Studie der AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung) bestätigt
die stetige Bedeutung von Suchmaschinen und Webkatalogen. 85% der Internetnutzer
führen Recherchen in Suchmaschinen und Webkatalogen durch. Dabei nutzen knapp
95% aller Online-Nutzer das Internet privat und fast 59% beruflich. Damit wird
wieder einmal deutlich, welchen Stellenwert das Internet und die Recherche in
Suchmaschinen und Webverzeichnissen im Marketing-Mix einnehmen sollte. Somit
sollte das Ziel klar sein. Wenn ein potentieller Kunde in einer Suchmaschine nach
Ihren Produkten und/oder Dienstleistungen sucht, muss Ihre Website ganz oben stehen.
Um dies zu erreichen wird eine Optimierung der Website in Bezug auf die Suchmaschinen
und im Hinblick auf die jeweilige Zielgruppe durchgeführt. Dazu kommt,
dass viele Unternehmen mit Online-Shop die Macht der Preis- und Produktrecherche
noch unterschätzen. Gemessen an den Ergebnissen der o.g. Studie gehört
die vorherige Produktsuche im Internet zum Entscheidungsprozess. Dabei nimmt vor
allem die Suche über eine der Top 3 Suchmaschinen (Google, Yahoo!, MSN) den
Spitzenplatz ein. Aber auch Unternehmen ohne einen Online-Shop sollten die Wirkung
der Suchmaschinen nicht unterschätzen. Gefundene Informationen sind
oft Grundlage für eine positive Einstellung gegenüber den angebotenen
Produkten und damit für die Entscheidungsfindung. Auch B2B-Unternehmen sollten
daher die Suchmaschinen-Optimierung z.B. unterstützend zum etablierten Produktmarketing
(Print-Werbung, Produkt-Flyer, Kataloge, CDs, Direkt-Mailings, etc.) einsetzen. Zusammenfassend
kann man sagen, dass sich mit Hilfe einer Suchmaschinen-Optimierung (SEO) strategisch
wichtige Produkte in den Suchergebnis-Listen besser positionieren und die Marktpräsenz
sowie die Markenbekanntheit steigern lässt. Trend 4: Website-UsabilityNach
wie vor ist die Website eines Unternehmens der Dreh- und Angelpunkt im Online-Marketing.
Unabhängig davon, ob ein Unternehmen eMail-Marketing, Sponsoring,
Suchmaschinen-Marketing, Online-Werbung oder andere Online-Marketing Instrumente
einsetzt, soll die angesprochene Zielgruppe in jedem Fall zur Unternehmens-Website,
einer speziellen Landingpage, Microsite oder dem Online-Shop geführt werden. Vor
diesem Hintergrund sollte der Usability und damit einhergehend der Funktionalität
und Interaktivität, Bedienungsfreundlichkeit sowie Nutzerführung eine
große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn auch wenn Sie mit konvergenten
Kampagnen Ihre Zielgruppen auf die Website leiten, so bedeutet dies zwangsläufig
nicht eine Konversion zu zahlenden Kunden. Die eingesetzten (Online-)Marketing-Instrumente
sind nur das Mittel zum Zweck, nämlich primär um die Marktpräsenz
zu erhöhen, die Markenbekanntheit zu steigern, Bestandskunden zu binden,
Neukunden zu gewinnen und schlussendlich den Absatz zu erhöhen. Das Ziel
einer Online-Marketing Kampagne ist in den meisten Fällen die Kontaktaufnahme
seitens des angesprochenen (Neu-)Kunden oder zumindest die Generierung eines neuen
Kontaktes oder die direkte Bestellung im Online-Shop. Durch mangelhafte
Usabilty kann im Online-Handel viel Umsatz verschenkt werden. Dies wird besonders
deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass laut Angaben von EITO (European
Information Technology Observatory) im Jahr 2006 im B2B-Online-Handel 392 Milliarden
Euro umgesetzt wurden. Bis 2009 soll sich diese Summe nach Expertenmeinung annähernd
verdoppeln. Lediglich 58% (Quelle: BVDW, Pressemeldung vom 11.09.2006) der
Geschäftskunden finden jedoch die Informationen die sie suchen. Dazu kommt,
dass in Abhängigkeit der Branche, der Umsatz pro Transaktion höher ist
als im B2C-Geschäft. Darum würde der Verlust eines Kunden umso schwerer
wiegen. Daher kann abschließend gesagt werden, dass in der Website-Usability
der Schlüssel zur Transaktion liegt. Trend 5: Web 2.0Viele
Diskussionen kreisen um den Hype Begriff des Jahres 2006 - Web 2.0. Viele Experten
diskutieren die Sinnhaftigkeit dieses Begriffs und ob dieser nur geschaffen wurde,
um alten Kaffee aufzuwärmen. Wir von creative360 verstehen unter Web 2.0
eine Ideologie sowie vor allem den Einsatz von Technologien und Funktionalitäten.
Diese mögen bereits seit Jahren existieren, erfahren jedoch erst jetzt mehr
Aufmerksamkeit, aufgrund eines sich wandelnden Nutzerverhaltens und gestiegenen
Ansprüchen an Websites. So werden Web 2.0-Technologien mehr und mehr
im B2B-Bereich eingesetzt, die derzeit hauptsächlich in B2C-Webites vorzufinden
sind. Laut einer Studie der Marktforscher von KnowledgeStorm ist Web 2.0 für
den B2B-Bereich nicht unerheblich. Gemäß dieser internationalen Studie
sehen sich 63% der IT-Professionals mindestens einmal pro Woche Online-Videos
aus geschäftlichen Gründen an. Webcasts führen die Liste der populärsten
Video-Inhalte mit 70% an. 77% der Business-User haben allerdings wenig oder keine
Kontakte zu sozialen Online-Netzwerken. Bei denjenigen B2B-Nutzern, die aber involviert
sind, besuchen 70% mindestens einmal im Monat eine solche Seite. Web 2.0
sollte jedoch als mehr verstanden werden, als dessen Hype im Rahmen von Online-Netzwerken
(Communities), Wikis, Blogs, u.a. Web 2.0 bietet vielmehr die Möglichkeit,
mithilfe diverser Technologien ein zielgruppenorientiertes Online-Marketing zu
betreiben, bei dem ein Mehrwert in Form von erhöhter Interaktivität
für die Nutzer geschaffen wird, welcher sie an das Unternehmen bindet und
auch zur Neukunden-Acquise beiträgt. Trend 6: Performance-MarketingUnter
Performance-Marketing ist nicht nur ein Trend im Online-Marketing zu verstehen,
es ist vielmehr eine logische Evolution des Online-Marketing selbst und sollte
als eine Selbstverständlichkeit verstanden werden. Denn unter allen
Disziplinen im Marketing ist das Online-Marketing und damit besonders das Performance-Marketing
wohl die einzige, deren Erfolg man sehr kurzfristig detailliert misst und daher
auch schneller optimieren kann. Dank des im Rahmen von Webcontrolling eingesetzten
Trackings können Websites und Kampagnen auf deren Effektivität hin analysiert
werden. Ein zielgruppenorientiertes Online-Marketing sowie die Erfolgsmessung
des eingesetzten Budgets wird dadurch überhaupt erst möglich. Und
genau dort setzt Performance-Marketing an - strikt erfolgsorientierte Online-Kampagnen,
die einem fortlaufenden Optimierungsprozess unterliegen sind - von der Konzeption
über die Kreation bis hin zu den Kosten und Konkurrenz-Vergleichen. Dabei
steht der direkte und vor allem individuelle Dialog mit den Bestands- und Neukunden
im Mittelpunkt. Gleichzeitig ist Performance-Marketing als integrierter Ansatz
im Kommunikations-Mix zu verstehen, welcher auf einer hohen Zielgruppenorientierung,
einer durchdachten Konzeption sowie einer zeitlichen und inhaltlichen Abstimmung
auf die verschiedenen Medien und Vertriebskanäle basiert. Sinnvolle Anwendungsbereiche
für Performance-Marketing im B2B-Bereich sind u.a. eMail-Marketing sowie
das Suchmaschinen-Marketing. Die Scheu des Einsatzes neuer und bisher ungenutzter
Online-Marketing-Maßnahmen sollte dem Verständnis weichen, dass Online-Marketing,
und hier speziell Performance-Marketing, auf sehr intelligente und kreative Weise
die klassischen Marketing- und Vertriebsaktivitäten ergänzen kann. FazitIm
Online-Marketing ist unserer Meinung nach zunächst wichtig, die Unternehmenswebsite
sowie das Internet als ergänzenden Marketing-Kanal zu verstehen. Welche Ziele
sie im Einzelnen verfolgen soll, muss in einer Online-Marketing-Strategie festgelegt
werden. Dabei wird der Erfolg oder Misserfolg eines Online-Marketing-Projekts
vor allem durch die Erarbeitung eines zielgruppenorientierten, individuellen und
zeitgemäßen Konzepts beeinflusst. Und um aus dem zur Verfügung
stehenden Marketingbudget den größtmöglichen Nutzen ziehen zu
können, sollte daher der Konzeption die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet
werden. Welche(n) der von uns genannten Trends im B2B-Online-Marketing Sie
letztendlich einsetzen, ist vor allem vom Ziel und dem Erfolg abhängig, den
das jeweilige Instrument herbeiführen soll.  | Über
den AutorJens Stolze ist Senior Konzeptioner bei der Agentur creative360
Online-Marketing. B2B-Unternehmen erhalten von creative360 eine umfassende Beratung
zur optimalen Integration von Online-Marketing in den bestehenden Marketing-Mix.
Dabei bildet die ganzheitliche Betreuung, sowie die Konzeption und Realisation
von zielgruppenorientiertem Online-Marketing den Mittelpunkt der Zusammenarbeit.
creative360 Online-Marketing Herweghstraße 3 D-70197 Stuttgart
Telefon: +49(0)711-1845032 eMail: info@creative360.de Web: www.creative360.de Blog:
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